Von 0 auf 12 Termine pro Monat: Eine Agentur-Case-Study
Eine Shopify-Entwicklungsagentur mit 8 Mitarbeitern stand vor einem klassischen Problem: Das Geschäft lief gut durch Empfehlungen, aber es gab keine skalierbare Outbound-Pipeline. Taluf baute die komplette Cold Email Infrastruktur auf und entwickelte eine signalbasierte Kampagnen-Strategie. Innerhalb von 90 Tagen generierte die Agentur konstant 12 qualifizierte Termine pro Monat.
Die Ausgangslage
Die Agentur hatte sich auf die Entwicklung von Shopify-Stores spezialisiert und arbeitete erfolgreich mit E-Commerce-Marken zusammen. Das Problem: Alle neuen Kunden kamen ausschließlich über Empfehlungen. Es gab keine systematische Methode, um neue Leads zu generieren oder das Wachstum zu skalieren. Outbound war komplett bei null.
Das Team bestand aus 8 Mitarbeitern, die hauptsächlich an Entwicklungsprojekten arbeiteten. Für Sales und Business Development gab es keine Kapazitäten. Die Agentur brauchte einen Ansatz, der ohne zusätzliche Sales-Ressourcen funktionierte und trotzdem qualifizierte Leads generierte.
Der signalbasierte Ansatz
Taluf entwickelte eine datengetriebene Strategie, die auf Signalen basierte. Zuerst identifizierten wir das Ideal Customer Profile präzise: E-Commerce-Marken mit einem Jahresumsatz von mindestens 1 Million Euro, die eine Shopify-Migration planten oder ihre bestehenden Stores optimieren wollten.
Der entscheidende Unterschied: Wir nutzten Signale, um die richtigen Kontakte zum richtigen Zeitpunkt anzusprechen. Dazu gehörten Jobinserate für E-Commerce-Rollen, die ein Wachstumssignal darstellten. Wenn ein Unternehmen einen neuen E-Commerce-Manager suchte, deutete das darauf hin, dass sie expandierten und möglicherweise Unterstützung bei ihrer Shopify-Infrastruktur benötigten.
Die Zielgruppe waren Marketing-Direktoren und E-Commerce-Manager, die für die technische Infrastruktur ihrer Stores verantwortlich waren. Diese Entscheider wurden mit personalisierten Sequenzen angesprochen, die auf konkrete Signale Bezug nahmen.
Die Kampagnen-Strategie
Taluf baute die komplette Cold Email Infrastruktur auf: Domains, Mailboxen, Warmup-Prozesse. Jede E-Mail-Sequenz wurde individuell angepasst und bezog sich auf spezifische Signale wie neue Jobinserate oder kürzliche Tech-Stack-Updates.
Die Sequenz-Struktur war durchdacht: Die erste E-Mail bot wertvollen Input ohne direkten Call-to-Action. Die zweite E-Mail verknüpfte unsere Lösung mit einem konkreten Signal oder einer aktuellen Herausforderung. Erst die dritte E-Mail enthielt die Terminanfrage. Diese Struktur führte zu deutlich mehr positiven Antworten als direkte Anfragen in der ersten E-Mail.
Die Ergebnisse
Kampagnen-Performance nach 90 Tagen
- Konstant 12 qualifizierte Termine pro Monat
- Durchschnittliche Öffnungsrate von 65%
- 3 neue Retainer-Kunden gewonnen
- Reply-Rate von 14%
- Conversion-Rate von Termin zu Deal: 25%
Die Kampagne übertraf alle Erwartungen. Innerhalb von 90 Tagen hatte Taluf eine konsistente Pipeline von 12 qualifizierten Terminen pro Monat aufgebaut. Die Agentur konnte ihr Geschäft skalieren, ohne zusätzliche Sales-Ressourcen einzustellen.
Besonders bemerkenswert war die Qualität der Termine. Durch die signalbasierte Ansprache waren die Kontakte bereits im Buying-Modus oder standen vor konkreten Herausforderungen, die unsere Lösung adressierte. Das führte zu einer Conversion-Rate von 25% von Termin zu geschlossenem Deal und drei neuen Retainer-Kunden.
Das wichtigste Learning
Der entscheidende Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg war die Signalbasierung. E-Mails, die auf konkrete Signale wie Jobinserate für E-Commerce-Rollen Bezug nahmen, performten deutlich besser als generische Varianten. Jobinserate für E-Commerce-Rollen waren ein klares Wachstumssignal: Wenn ein Unternehmen einen neuen E-Commerce-Manager suchte, deutete das darauf hin, dass sie expandierten und möglicherweise Unterstützung bei ihrer Shopify-Infrastruktur benötigten.
Signalbasierte Ansprache übertrifft Spray-and-Pray deutlich. Statt Tausende von E-Mails an eine breite Liste zu versenden, führte die fokussierte Ansprache von Kontakten mit konkreten Signalen zu höheren Öffnungsraten, mehr Replies und qualitativ besseren Terminen. Die Agentur konnte ihr Geschäft skalieren, ohne die Qualität der Leads zu opfern.
Fazit
Die Case Study zeigt, dass signalbasierte Cold Email Kampagnen auch für Agenturen ohne große Sales-Teams funktionieren. Entscheidend sind eine präzise ICP-Definition, die Nutzung von Signalen zur Identifikation der richtigen Kontakte zum richtigen Zeitpunkt, und echte Personalisierung, die über den Namen hinausgeht. Mit diesem Ansatz konnte die Agentur konstant 12 qualifizierte Termine pro Monat generieren und drei neue Retainer-Kunden gewinnen.